Verschlüsselung, die den Schlüssel bei Ihnen lässt

Ihre wichtigsten Unterlagen verdienen mehr als ein Passwort in einer Cloud, die mitlesen kann. KeyCave verschlüsselt Tresor-Inhalte auf Ihrem Gerät — mit AES-256 im GCM-Modus. Ohne Ihre PIN gibt es keinen Weg zum Klartext. Auch nicht für uns.

Warum AES-256 — und nicht „eine geheime Extra-Mathematik“

Gute Krypto ist öffentlich prüfbar. Das ist das Kerckhoffs’sche Prinzip: Die Sicherheit steckt im Schlüssel, nicht im Verheimlichen des Verfahrens. AES-256 ist der Standard, den Kryptografen weltweit analysiert haben. Das deutsche BSI empfiehlt AES in der Technischen Richtlinie TR-02102; 256 Bit ist die konservative Wahl für lange Aufbewahrung.

  • Verfahren: AES-256-GCM im Browser (Web Crypto).
  • Integrität: GCM verschlüsselt und prüft gleichzeitig. Wird unterwegs etwas verändert, schlägt die Entschlüsselung fehl.
  • Der Unterschied zu klassischer Cloud: Viele Anbieter können mit einem Serverschlüssel mitlesen. KeyCave besitzt diesen Schlüssel nicht.

Der Schlüssel bleibt bei Ihnen

  • PIN / Passkey: daraus wird der Schlüssel nur auf Ihrem Gerät abgeleitet, temporär im Arbeitsspeicher.
  • Server: speichert Ciphertext und Schlüssel-Wraps — ohne Ihr Geheimnis wertlos.
  • Für Sie heißt das: Kein Anbieter-Masterkey. Kein „wir setzen Ihr Passwort zurück und lesen die Akte“. Dafür: PIN und Wiederherstellung ernst nehmen — und für den Ernstfall Vertrauenspersonen einrichten.

Was das für Familie und Notfall bedeutet

Gerade weil wir nicht mitlesen können, ist der Notfallzugriff kein Extra-Versprechen in den AGB, sondern eine Funktion, die Sie setzen. So finden Partner, Kinder oder Bevollmächtigte die richtigen Unterlagen — ohne Chaos in Mail-Postfächern, und ohne dass Stratium einen Generalschlüssel hätte.

Kurz: Keine selbst erfundene Verschlüsselung. AES-256-GCM, Schlüsselhoheit beim Nutzer, Ciphertexts in der EU. Gut genug für das, was zählt: Notfall, Familie, Nachlass.

Tresor starten Sicherheitskonzept